Wir retten die Welt

1980  Rettet den Baum!
1990  Rettet den Regenwald!
2010  Rettet den Euro!
2011  Rettet das Klima!
2013  Rettet Griechenland!
2015  Rettet die Flüchtlinge!
2020  RETTE SICH WER KANN!

(Quelle: Internet, unbekannt)

Warteschleife

Am Abend des 21.08.2014 war südlich Hannovers ein ungewöhnlich tieffliegendes Flugzeug zu hören. Mehrfach. Seltsam.
Die iPhone-App „Flightradar24“ zeigt Flugzeugbewegungen, macht Angaben über die Flugzeuge und deren Route. Also dort nachgesehen. Und nicht schlecht gestaunt:
Da flog doch ein Airbus 320, von München nach Hannover-Langenhagen unterwegs, im Landeanflug in niedriger Höhe mehrere Schleifen über die Dörfer südlich Hannovers, anstatt auf direktem Weg den Flughafen anzusteuern!

Großer blauer Punkt: Mein Standort in Hemmingen bei Hannover
Kleiner weißer Punkt: Flughafen Hannover-Langenhagen
Blaue Linie: Flugroute, aus dem Süden von München kommend

In der Tageszeitung gab es dann später die Aufklärung: Eine andere Maschine mußte zur Notlandung wegen Fahrwerksproblemen von Bremen nach Hannover auf die längere Landebahn umgeleitet werden und verzögerte damit den regulären Flugverkehr. Letzlich ging alles gut.

Im Landeanflug:

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Nach der Landung:
Die Aufzeichnung der Flugroute ist so genau, dass man die Landung auf der Nord-Start- und Landebahn sowie das Zurückrollen zum Terminal erkennt.

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Webcam Berlin Tiergarten zeigt das Berlinwetter

Webcam Berlin mit werbefreien Tag- und Nachtblick über Berlin-Tiergarten in südwestlicher Richtung. Diagonal von links unten nach rechts verläuft die Straße des 17. Juni. Vorn rechts der S-Bahnhof Tiergarten. Im Hintergrund die südliche Skyline mit Gedächniskirche und Waldorf-Astoria-Hotel; ganz rechts außen am Horizont das Telekom-Hochhaus der TU am Ernst-Reuter-Platz. Sie wissen minutengenau sofort, ob in Berlin die Sonne scheint!

Webcam Berlin mit werbefreien Tag- und Nachtblick über Berlin-Tiergarten in südwestlicher Richtung.Für eine vergrösserte Ansicht bitte in das Bild klicken

„Wetterberichte sind etwas für faule Menschen, die nicht aus dem Fenster schauen.“

Trickdiebinnen auf der Fußball-WM-Fanmeile Berlin

Am 18.06.2014 um 19:00 Uhr vor dem Brandenburger Tor:

Eine Frau geht auf einen Mann zu, der an einem Bewirtungstisch sitzt. Er hat seine Handtasche vor sich auf dem Tisch abgelegt. Die Frau deckt seine Tasche mit einem großen Tablett und einem Teil ihrer großen Schürze ab und bittet ihn, auf dem Tablett zu unterschreiben; sie hält ihm einen Stift hin. Ich kenne diesen Diebstahltrick und schreie die Frau an. Sie war bereits im Schutz des Tabletts und ihrer Schürze an der Handtasche des Opfers. Sofort beendet die Frau ihre Tätigkeit und entfernt sich eiligen Schrittes. Zusammen mit drei weiteren Frauen, die alle auffallend weite und lange sogenannte Diebesschürzen tragen, verschwindet sie durch das Brandenburger Tor. Ich frage inzwischen den Mann am Tisch, ob ihm etwas gestohlen wurde. Er spricht jedoch kein Deutsch; eine Verständigung ist nicht möglich.

Zwei von mir danach angesprochene uniformierte Polizeibeamte am Brandenburger Tor zucken nur hilflos mit den Schultern und werden nicht tätig. Die vier Trickdiebinnen sind inzwischen weg.

Trickdiebinnen auf der Fußball-WM-Fanmeile Berlin
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Bequemer weicher Fahrradsattel

Unser Po ist rund und nach außen gewölbt. Daher muss ein bequemer weicher Fahrradsattel eine Kuhle haben, muldenförmig sein. Erhöhte Außenränder sollen zum Rücken hin Halt geben. So sind von Pferde- bis zu Motorradsätteln (untere Bilder) alle Sättel gebaut. Fast alle.

Nur Fahrradsättel werden genau andersrum angeboten: In der Mitte erhöht, zu den Rändern hin abfallend (mittleres Bild).
Das macht bei Rennrädern Sinn, wo durch einen schmalen schlanken Sattel schnellste Beinbewegungen gefragt sind. Da darf kein Sattelrand stören.

Im Zeitalter von elektrisch unterstützten Rädern will ein gemütlicher Radfahrer jedoch bequem und stabilisiert in einer weichen gepolsterten Vertiefung sitzen. Sein Po soll nicht auf einem Hügel herumrutschen, sondern der Sattel soll eine vertiefte möglichst große Sitzfläche haben, um den Druck auf den Po gering zu halten (Druck ist Kraft pro Fläche; bei kleiner Fläche wie bei Stöckelschuhen resultiert ein Riesendruck, der Fußböden zerstören kann).

Ach ja, nicht vergessen: Es gibt auch gepolsterte Radfahr(unter)hosen, die das Fahren erleichtern.

Die oberen Bilder zeigen geeignete Formen mit Sitzkomfort!

Fahrradsattel
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Fahrradsternfahrt Berlin

Fahrradsternfahrt Berlin
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Unten das Volk,
darüber wacht die Gewalt,
und ganz oben thront die Politik.

(Straße des 17. Juni vor dem sowjetischen Ehrenmal; im Hintergrund der Reichstag)

Kein Lebenslauf in Dissertationen aus Datenschutzgründen?

Wenn ich eine Dissertation anschaue, dann lese ich gleich nach der Zusammenfassung den Lebenslauf des Verfasser: Welchen Ausbildungsweg hat der Doktorand genommen? In welchem Umfeld entstand die wissenschaftliche Arbeit? Welche Arbeitsgruppen, welche langfristigen Forschungsvorhaben stehen dahinter?
Das ist nicht nur Neugier, sondern hilft auch bei der Einordnung der Ergebnisse innerhalb des Wissenschaftsbetriebs. Erst mit diesen Informationen lebt die Dissertation, erst damit erhalte ich einen Eindruck des Gesichtskreises, in dem die neuen Erkenntnisse gewonnen wurden.

Und das ist nun vorbei.
„Aus Gründen des Datenschutzes“ wird in Promotionsordnungen kein publizierter Lebenslauf mehr gefordert – es wird vielmehr von einer Veröffentlichung abgeraten. Als ob nicht ein Mensch mit seinem Leben dahinter stünde. Schade. Ist mir zu starr, zu unlebendig, zu wenig menschlich.
Eine Dissertation soll eine persönliche Lebensleistung sein. Damit sollte sie auch zumindest eine Beschreibung des wissenschaftlichen Werdegangs des Doktoranden enthalten.

Alumni

Feier zum 25. Doktorjubiläum, Freie Universität Berlin

Feier zum 25. Doktorjubiläum, Freie Universität Berlin

Nein, hat nichts mit Aluminium zu tun – eher was mit Altem Eisen.
Alumni sind „Ehemalige“ im Ruhestand, halt die „Alten Herren“. Heutzutage sind auch Frauen dabei, wobei „Alte Frauen“ ein Ding der Unmöglichkeit ist. Geht garnicht.
Wie auch immer, diese Senioren und Senioritas treffen sich aus Anlass einer feierlichen Jahresfeier, bei mir 25jähriges Promotions- = Dr.-Jubiläum, in der Uni wieder, bekommen eine Urkunde…
…und werden um eine Spende für ihre Alma mater, ihre geistige Mutter Universität gebeten.
Schöne Tradition. Schließlich verdankt’s man ja der Uni, dass man es zu was gebracht hat.

Die Ergebnisse meiner Forschungen zur Oxalatbestimmung an der Freien Universität Berlin durfte ich damals in einem öffentlichen Vortrag mit anschließender Schlussprüfung (Disputation) im Lise-Meitner-Hörsaal des Otto-Hahn-Baus vorstellen – das Gebäude, in dem Otto Hahn 1938 die Atomkernspaltung entdeckte. Great.

 

CO2-freies Bier („ohne Kohlensäure“)

Ich habs geahnt. Es war nur eine Frage der Zeit.
Doch der Reihe nach:

Beim Bier kann es zu unerwünschten Trübungen durch Oxalate kommen. In Zusammenarbeit mit der Versuchs- und Lehranstalt für Brauereien in Berlin (www.vlb-berlin.org) konnte ich vor vielen Jahren im Rahmen von Oxalat-Nierensteinforschungen (www.Dr-Kohlbecker.de/Meine-Lebensstationen) an der Freien Universität Berlin ein Patent zur Eliminierung des Oxalats anmelden:
Verfahren zur enzymatischen Entfernung von Oxalat. Deutsches Patentamt, Anmeldetag 07.08.1980 – siehe Patentanmeldung / Offenlegungsschrift.
Seit dieser Zeit habe ich gute Verbindungen zur Forschungs- und Entwicklungsabteilung der Brauer (www.vlb-berlin.org/bbsa).
Und nun kam die überraschende Einladung, bei einem brandaktuellen Forschungsvorhaben mitzumachen! Kommt mir sehr gelegen nach der Praxisabgabe in Hannover, habe ja wieder einen Koffer im quirligen Berlin.

Eine große deutsche Alkoholfrei-Biermarke möchte sich weiter profilieren. Ziel ist die Herstellung eines alkohol- und CO2-freien Gesundheitsbieres.

Tolle Herausforderung, bei der ich begeistert dabei bin. Die Chancen stehen bestens.
CO2-Reduktion ist ja quasi zur Ersatzreligion geworden: Ein virtueller Heilsbringer mit vielen Versprechungen einerseits sowie angedrohter Hölle (Klimakatastrophe) andererseits bei Null Gewissheit.
Da wird CO2-freies Bier reißenden Absatz finden.
Beim Mineralwasser hats ja auch geklappt. Stilles Wasser und Medium haben den Umsatz von Sparkling bereits getoppt. Da ist jede Menge Platz für ein Stilles Bier oder ein Medium Hefeweizen. Ich bin da zuversichtlich.

Nicht grundlos haben sich in den letzten Jahren Lebensmittel mit den Zusätzen „frei von…“ oder „…reduziert“ durchgesetzt:
Cola zuckerfrei, kalorienfrei, jetzt auch koffeinfrei – wer hätte das vor wenigen Jahren gedacht?
Das Wort „-frei“ ist zum Markenzeichen unseres Jahrzehnts geworden:
Lactosefrei, glutenfrei, frei von Gentechnik, alkoholfrei, zuckerfrei.
Und wo die komplette „Befreiung“ nicht gelingt, wird eben so weit wie möglich reduziert:
Fettarm, kalorienarm, energiesparend, energiearm, bis hin zum Null-Energie-Haus.
Da passt CO2-reduziertes oder -freies Bier perfekt.

Nun werde ich also noch auf meine letzten Tage zum Klimaschützer. Und nicht nur das:
Nach dem neuesten Bericht des Weltklimarates nehmen kriegerische Auseinandersetzungen aufgrund des CO2-bedingten Klimawandels zu.
Da bin ich doch gerne ein Friedensaktivist durch Mitarbeit an der Verringerung des CO2-Ausstoßes!

Disclaimer: Bitte das Datum beachten  😉

Schuhsohlen für den Winter

Legero-Schuhsohlen

Legero-Schuhsohlen

U.a. die österreichische Firma Legero ® stellt Schuhe mit Polyurethan-Sohlen her: Ziemlich rutschfest („haftet dort, wo andere schon rutschen“), weich-elastisch und leicht dank hoher Porosität. Kein Vergleich mit anderen Sohlen!
Große Hilfe im Winter!
Ziemlich schade, dass diese Eigenschaften von Polyurethan-Sohlen so wenig bekannt sind – leider auch unter Fachpersonal in Schuhhäusern.

 

Weichmacher machen weich

Da hole ich eine kleine PC-Tastatur aus dem Jahre 2005 aus der Schublade hervor. Das Anschlusskabel ist herumgewickelt, so wie es nicht sein soll.
Und dann die Überraschung: Hat doch das weiche Anschlusskabel das härtere Plastikmaterial des Tastaturgehäuses an den Kontaktstellen angelöst! Die Rillen sind in der Tiefe weich. Unglaublich.

Das Anschlusskabel dürfte die Weichmacher permanent freisetzen – ganz bestimmt nicht gesundheitsfördernd…

Weichmacher

Es müssen nicht immer 4 Räder sein

Piaggio MP3

Piaggio MP3 heißt das Gefährt, soll stabiler zu fahren sein als ein Motorrad auf 2 Rädern.

Bin von Velo Solex umgestiegen:
Als Vorbereitung auf einen Rollator, sagen böse Zungen  😉

In Berlin vor dem Europacenter bietet AVIS die Geräte zum Verleih an (www.avis.de/mp3).
Davor steht ein e-Transportbike der Post: Stützräder sind im Kommen!